Benzin im Blut

Motorprofi Franz Sonnleitner managt den österreichischen Rallyenachwuchs

Die Luft im österreichischen Rennsport ist dünner als am Mount Everest und die Konkurrenz härter als Waldviertler Granit. Umso bemerkenswerter ist, dass gleich drei österreichische Rallyefahrer derzeit Erfolg um Erfolg einfahren. Mit Sonnleitner Motorsport haben Roland Hartl, Ricardo Holzer und Markus Kroneder den perfekten Rennstall gefunden. Vor allem eines haben sie mit ihrem Teamchef gemeinsam: die langjährige Leidenschaft für Geschwindigkeit.

Geht nicht gibt´s nicht: vom Crash zum Sieg
Roland Hartl blickt im Motorsport bereits auf eine lange Karriere zurück: Nach Motorradrennen mit Honda Cup und Supersport 600 sattelte er im Jahr 2000 auf vier Räder um. Seit Mitte 2016 ist der 52jährige Im Bergrennsport aktiv. Nachdem das Jahr 2017 wegen technischer Probleme für ihn nicht besonders rund lief, konnte er 2018 die komplette Saison fahren und holte den Steirischen Cup und die Österreichische Meisterschaft. Dies wäre ohne den technischen Support und die fachliche Kompetenz von Franz Sonnleitner nicht möglich gewesen, so Hartl: Nach einem Crash in Hofstetten gelang es, das Auto in Rekordtempo komplett zu überholen, sodass nur vier Tage später ein Sieg in Bistrica eingefahren wurde.

Mentaler und technischer Beistand
Ähnlich wie sein Teamchef Franz Sonnleitner begann Ricardo Holzer seine Rallye-Karriere als Mechaniker. 2013 fuhr er aus Neugier die erste Rallye und entdeckte so seine Leidenschaft für den aktiven Motorsport. Nach nur fünfzehn Rennen in Deutschland und Österreich darf sich der 29jährige bereits über den Gesamtsieg in der Austrian Rallye Challenge freuen. Ohne den Support von Franz Sonnleitner ginge für ihn gar nichts: „Er ist zu 100 % für sein Team da – sein mentaler und technischer Beistand ist für uns unentbehrlich!“

Ein Wahnsinnsmensch
Nachdem er im zarten Alter von sechs Jahren mit Go-Cart-Rennen startete, lebt Markus Kroneder seit vier Jahrzehnten für den Motorsport; aktiv im Rallyesport ist der 50jährige seit mittlerweile vier Jahren. Und das mit einigem Erfolg: Gleich in der ersten Saison wurde er ARC- Gesamt-Vizemeister und durfte sich auch 2017 über den ART-Vizemeistertitel freuen. Franz Sonnleitner ist für ihn „ein Wahnsinnsmensch! Wenn etwas nicht geht – er macht es möglich!“

Selbst ist der Profi
Leidenschaft und Talent stecken hinter der Erfolgsgeschichte von Sonnleitner: „Als Lehrling bei Lietz konnte ich mit dem dortigen Rallye-Team als Teil der Mechaniker Crew durch ganz Österreich reisen. Dabei entstand die Begeisterung für den Rallye-Sport.“ Mittlerweile blickt Sonnleitner auf vierundachtzig Rennen zurück – eine Top-Karriere, die im Staatsmeistertitel 2005 in der Königsklasse gipfelte. Frei nach der Devise „selbst ist der Mann“ reparierte und verfeinerte er seine Autos immer selbst.

Service im Renntempo
Aber Nicht nur auf der Rennstrecke hat er seine Leidenschaft zu seinem Beruf gemacht: Ob Rallye, Drift, Bergrennen, Timeattack oder Straße, in Franz Sonnleitner findet jeder (Hobby)pilot perfekte technische Betreuung und Service. „Geschwindigkeit und spezifisches Fachwissen sind für die Wartung und Reparatur von Rennfahrzeugen entscheidende Faktoren. Davon konnte ich mich während meiner eigenen sportlichen Karriere selbst überzeugen.“ Wertvollen Erfahrungen die heute Tag für Tag in die Arbeit von Franz Sonnleitner einfließen. Zahlreiche Motorsportler schätzen dieses Knowhow und nutzen seine Werkstätte für Reparaturen, Tuning und für die Miete von Rennfahrzeugen. Jedoch nicht nur Profis sind in der Werkstatt gut aufgehoben, sondern auch Privatkunden kommen in den Genuss seiner technischen Expertise. Seit der Eröffnung seiner Werkstatt im Jahr 2007 bietet er Service, Wartung und Reparatur von Autos aller Marken. Nun expandiert der Selfmade-Man: Mit der jüngsten Eröffnung des Autohauses Wang im Alpenvorland ist Sonnleitner um einen Erfolg reicher – der nächste dürften wohl nicht lange auf sich warten lassen.

Vom Spatenstich bis zur feierlichen Eröffnung
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